• Die Händler zeigten in diesem Februar quantitativ sehr hohes werbliches Engagement.

  • Die Angebotsqualität ist gegenüber dem Januar (in dem Tageszulassungen eine große Rolle spielten) gesunken, bleibt aber auf hohem Niveau. Liegt ein Barpreis vor (was in 61 % der Anzeigen der Fall ist), beträgt der durchschnittliche Gesamtvorteil € 5.586,- (22 % der UPE).

  • 36 % der PKW-Angebote sind mit einem offiziell national kommunizierten Vorteil versehen, der durchschnittlich € 3.324,- (13 % der UPE) beträgt.

  • Auf die Aktions-UPEn, Boni und Prämien entfallen 77 % Anteil und durchschnittlich € 3.496,-, Vorteil, auf die Sondermodelle und kostenlosen Mehrausstattungen 23 % und € 2.003,- Vorteil.

  • Bei Anzeigen mit zentralem Vorteil (bei dem vermutlich fast immer eine Händlerbeteiligung vorliegt) beträgt der ausgewiesene Händlernachlass 11 %, bei Anzeigen ohne zentralen Vorteil 21 % - ohne Berücksichtigung etwaiger nur intern kommunizierter Programme.

  • 55 % der Angebote enthalten eine Barzahlungsalternative. 80 % davon entfallen auf Leasingangebote. Die werbliche Dominanz des Leasing gegenüber den Finanzierungen bleibt also unvermindert bestehen.

  • Der durchschnittliche visuelle Restwert der Leasingangebote (UPE minus Anzahlung minus Summe der Raten in % der UPE) liegt bei den Angeboten für Privatkunden bei hohen 68 % nach 42 Monaten Laufzeit, bei gewerblichen Kunden bei extrem hohen 80 % nach 30 Monaten.

  • Wird in den Angeboten für Privatkunden auf eine Sonderzahlung (das betrifft die Hälfte der Angebote) verzichtet, entspricht die monatliche Rate 0,75 % der UPE.

  • Wird eine Sonderzahlung gefordert, beträgt diese durchschnittlich 7 % der UPE.

  • Der durchschnittlich ausgelobte Zinssatz der Finanzierungsangebote beträgt 1,9 %. Der durchschnittliche Finanzierungspreis (Summe aller Zahlungen) liegt bei 85 % der UPE. Die durchschnittliche Rate beträgt 0,73 % des Finanzierungspreises, 59 % des Finanzierungspreises entfallen auf die Schlussrate. Bei den Finanzierungsparametern gibt es keine wesentlichen Unterschiede zwischen Options- und Schlussratenfinanzierungen.

  • 6 % der Angebote bezogen sich auf Fahrzeuge mit staatlicher Förderung (Plug-in Hybride und Elektrofahrzeuge). Hier liegt (inkl. Prämien) ein durchschnittlicher Gesamtvorteil von € 8.667,- vor. Es verstärkt sich der Eindruck, dass manche Marken hohe Zulassungsquantitäten an Elektrofahrzeugen anstreben, um trotz hoher Nachlässe die saldierten Emissions-Strafzahlungen zu begrenzen.

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